Mittwoch Sep 03

Tricks und Tipps

Der große Fotovergleich auf Fotonase.com

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fotonase-logo-kleinEs gibt in der Welt der Fotoprodukte unzählig verschiedene Anbieter und Produkte und wer sich hierbei nicht genau auskennt, der wird sich nur schwer zurechtfinden können. Gerade wenn man noch relativ neu auf diesem Gebiet ist, so wird es ein Ding der Unmöglichkeit, bei den unzähligen Anbietern noch unterschieden zu können. Jedoch ist es eben sehr wichtig das man dies kann und mit Hilfe der Seite Fotonase.com ist dies auch sehr einfach möglich geworden. Beim Fotoservice Fotonase.com sind über 50 Anbieter im Test und werden sicher und seriös verglichen. Somit hat man eine sehr gute Adresse, wenn man die neusten Produkte und die neusten Anbieter vergleichen möchte.Auch bei der Kaufentscheidung ist dies natürlich sehr wichtig.

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Tricks & Tipps: Bildkomposition/Form(at)

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as klassische Seitenformat vor dem Aufkommen der Digitalfotografie war das des 3:2 Formats. Die Breite des Films spielt im digitalen Zeitalter keine Rolle mehr, deswegen hat sich heute das 4:3 (immer beliebter auch das Breitbildformat 16:9 oder auch 1,78:1) Format durchgesetzt, da es dominierend bei gängigen Fernseh- und Monitorgeräten ist. Dies führt aber häufig zu Problemen beim Ausbelichten, da das Foto auf dem 3:2 Fotopapierformat beschnitten werden muss.

seitenformate

Besonders für die Bilderrahmung ist das Format des Bildes wichtig bzw. bietet die Bilderrahmenproduktion mit einer enormen Vielfalt über die gängigen Formate (quadratisch, rechteckig, oval und diverse Subformate) hinaus alle Größen an.

Die horizontale Ausrichtung des Kameraformats richtet sich nach dem natürlichen menschlichen Blickfeld, welches ebenso an einem horizontalen Format orientiert ist.
 

sichtfeld
Ein vertikales Format (2:3) hingegen widerspricht häufig auch der physischen Konstruktion (horizontale Ausrichtung) einer Kamera und vor allem nicht eher einem ovalen, natürlichen Sichtfeld. Dennoch ist es besonders bei vertikalen Motiven von großem Vorteil.

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in weiteres, besonders in der Landschaftsfotografie genutztes Format ist das Panorama. In der Landschaft spielen insbesondere Breitenverhältnisse eine Rolle, demnach ist das Panoramaformat hierfür prädestiniert.

Innerhalb der Panoramafotografie erfreut sich auch das 'Stiching' größerer Beliebtheit. Diverse Computerprogramme bieten das Anfügen mehrerer Fotostücke, die sich zu einem den Bildbereich horizontal vergrößernden Panoramabild zusammengefügen. Dies hat zudem den Effekt, dass wir als Betrachter – wie in unserem natürlichem Sehen – über die Szenerie wandern. Die digitalen Nachbereitungsmöglichkeiten bieten eine Vielzahl an weiteren Effekten, die das Format wiederum verändern lassen: Das Panoramabild kann bspw. verzerrt oder gestreckt werden.

Schauen Sie sich diese Beispiele für das Format der Panoramafotografie an.

Tricks & Tipps: Bildkomposition – Aller Anfang ist schwer, dieser nicht!

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Nehmen Sie Ihre Kamera in beide Hände und schauen Sie durch den Sucher. Sie sehen einen rechteckigen Ausschnitt der Welt (abhängig davon wo sie sich befinden) wie sie sich uns präsentiert. Die dunkle Umrandung visualisiert zugleich die Begrenzung, die uns den Charakter eines Ausschnitts anbietet.
Sie können sich dagegen zunächst nicht wehren, aber der automatische Ausschnitt, lenkt sie intuitiv:

schema_1_blickDas Schema zeigt einen Rahmen. Der menschliche Blick wird von der Mitte angezogen und geht von dort nach oben, links, unten und rechts. Die Ecken werden durch die dunkle Umrandung im Sucher hervorgehoben und als solche wahrgenommen: Der Eindruck der Umrahmung wird dadurch rein biologisch verstärkt. Wird das Bild nun durch horizontale und/oder vertikale Linien, verschiedenen Formen, Größen und Farben ausgestattet, so verändert sich die Perzeption und auch das Rahmenverhalten. Das Bild wird insgesamt dynamischer.

Das passiert auf verschiedene Art und Weise. Ein einfacher Versuch soll zeigen, wie die Interaktion zwischen Rahmen und (Bild)Motiv mithilfe weniger Linien im Bildmotiv verändert werden kann.

Hierzu dient ein Bürohochhauskomplex an der Spree. Wir positionieren und arrangieren unsere Kamera derart, dass mehrere Linien mit den jeweiligen Rahmenkanten korrespondieren: Wir erhalten einen Effekt, der die eigentliche visuelle Inkongruenz unsichtbar macht. Das Motiv schmiegt sich an dieser Stelle an die Rahmung, was die Perspektive wiederum korrigiert.

schema_linien_rand

Auf dem folgenden Beispielbild erzeugen die verschiedenen diagonalen Linien durch die Interaktion mit dem hochformatigen Rahmen Spannung, die sich auf der vertikal-zentrierten Achse befindenen Frau wird zunehmend in den Vordergrund gehoben:

schema_diagonale_spannung

Bildkomposition, eine automatische Bilderrahmung

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rechteckig

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er Sucher einer Kamera stellt in seinem räumlichen Kontext und seiner Funktionalität einen Ausschnitt des Lebens dar. Dadurch, dass er zumeist rechteckig konstruiert einen Ausschnitt aus einem Ganzen heraustrennt, ihn abgrenzt, zeichnet er zugleich einen Rahmen.

Besonders in der traditionellen Fotografie musste möglichst vor dem Fotografieren genau konstruiert werden, was in dem Ausschnitt zu sehen und wie es arrangiert sein soll. Die Formatgrenzen der digitalen Fotografie werden aufgrund der großzügigen Nachbearbeitbarkeit nahezu gesprengt.

Dennoch hat sich im Grunde an der Basis der Motivsuche nichts geändert. Sobald man durch den Sucher schaut, fängt die Bildkomposition an. Auch wenn die digitale Nachbearbeitung auf dem Computer die Nicht-Notwendigkeit eines durchdachten Bildarrangements suggeriert, so spielen Rahmenbegrenzungen und Ausrichtung des Fotografierten noch immer eine große Rolle. Dies wird leider viel zu häufig unterschätzt. Eine Kathedrale, inmitten abertausender jene knipsender Touristen, kann durch die richtige Komposition eine nicht erwartete Strahlkraft bekommen, ebenso wie das verlassene Haus in öder Landschaft oder bei der intuitiven Fotografie auf der Straße.

Wie in der Malerei kann das Bildinnere, je nachdem wie es arrangiert ist, inwieweit es dominiert oder nicht-dominiert, Auswirkungen auf die Rahmung bzw. Grenzen des Bildes haben. Hier spielen Dynamik erzeugende Linien und deren Richtung und Bewegung, Farbe, Form und Format eine große Rolle. Allesamt Komponenten, die auschlaggebend für die Wirkung und Ästhetik einer Fotografie haben. Da diese variabel sind, bieten sie zudem einen riesigen Spielraum an Gestaltungs- und gleichzeitig Wirkungsmöglichkeit an.

Groß- wie Kleinformatige Fotografien, die durchdacht arrangiert sind, haben zudem eine größere Chance, durch eine spätere Rahmung, noch gelungener und beeindruckender zu wirken.

Sie dürfen nie vergessen: Der Rahmen bildet die Bühne ihres Bildes!

Ein wahllos fotografiertes Bild wird nur mit Glück jene Vorteile einer Bilderrahmung genießen, wie eine Fotografie, die mit wenigen zu beachtenden Bildkompositionskriterien entstanden ist.

 

Tricks & Tipps: ISO und Kelvin

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Die International Standards Organisation bezeichnet eine Maßeinheit für die Empfindlichkeit eines Films, bzw des Sensors. Sie kennen diese Werte noch von den herkömmlichen Filmen, die man gewöhnlich zwischen ISO 100 oder 200 kaufte. Je größer die ISO Einheit, desto lichtempfindlicher ist der Film/Sensor.

Nutzen Sie folgende ISO-Einheiten:TIPP: Um ihre Kamera besser kennen zu lernen, empfiehlt es sich, mit der Schärfentiefe experimentierend zu spielen. Gerade eine geringe Schärfentiefe, lässt Objekte aus ihrem Hintergrund oder Vordergrund treten.
  • ISO 100/200: sonnig, hell, im Freien
  • ISO 400/800: bedeckter Himmel, Dämmerung, abends
  • ISO 1600: nachts, im Inneren (schlecht beleuchtete, dunkle Räume)
iso

Die 'Farben' werden in der Fotografie in Temperaturen gemessen, und zwar in der amerikanischen Einheit Kelvin (0 Kelvin (K) = ca. -273° C), die von sehr rot (1000 K) bis sehr blau (15000 K) reichen.

Der Wechsel bspw. von einem Raum, dessen einziges Licht durch eine normale Glühbirne erzeugt wird, nach draußen, in das Tageslicht eines bedeckten Himmels, kommt einem Wechsel von 2800 K hinzu 7000 K gleich. Die Kamera ist mithilfe eines Sensors darauf eingestellt, diese Farb- bzw. Temperaturunterschiede zu kompensieren. Dies wird als automatischer Weißabgleich beschrieben.

TIPP: Nutzen Sie folgende Farben/Temperatur für die jeweilige Situation:
1000 K Kerze/rot++++
2800 K Glühbirne/rot+++
3000 K Halogenlampe/rot++
3200 K Morgen/Abenddämmerung/rot+
5000 K Klarer Himmel/Tag/blau+
7000 K Wolkenbehangener Himmel/Tag/blau++
8000 K Wolken+Nebel/Tag/blau++
10000 K Blauer Himmel/Tag/blau+++
12000 K Schatten+Licht/Tag/blau++++
15000 K Gebirge/blauer Himmel/Tag/blau+++++

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