Mittwoch Jul 23

Fotografie Neuigkeiten

Moderne Fotokunst: Was zeichnet sie aus?

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In der modernen Fotokunst finden sich viele künstlerische Elemente wieder, die auch in althergebrachten Fotos ihre Verwendung fanden. Die üblichen Bildgestaltungsregeln, wie beispielsweise die Komposition und das Arrangement der Bildelemente, dürfen gerne auch einmal ihre Gültigkeit verlieren und zum Zwecke der künstlerischen Freiheit außer Acht gelassen werden.

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Der große Fotovergleich auf Fotonase.com

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fotonase-logo-kleinEs gibt in der Welt der Fotoprodukte unzählig verschiedene Anbieter und Produkte und wer sich hierbei nicht genau auskennt, der wird sich nur schwer zurechtfinden können. Gerade wenn man noch relativ neu auf diesem Gebiet ist, so wird es ein Ding der Unmöglichkeit, bei den unzähligen Anbietern noch unterschieden zu können. Jedoch ist es eben sehr wichtig das man dies kann und mit Hilfe der Seite Fotonase.com ist dies auch sehr einfach möglich geworden. Beim Fotoservice Fotonase.com sind über 50 Anbieter im Test und werden sicher und seriös verglichen. Somit hat man eine sehr gute Adresse, wenn man die neusten Produkte und die neusten Anbieter vergleichen möchte.Auch bei der Kaufentscheidung ist dies natürlich sehr wichtig.

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Fotokameras oder Spiegelreflexkameras online finden

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Bei der Suche nach passenden Foto- oder Spiegelrelfexkameras stöbern immer mehr Nutzer auch im Internet. Der Vorteil an dieser Shoppingtour besteht darin, dass man mit wenig Aufwand geeignete Produkte vergleichen kann. Als kleiner Nachteil wird von vielen empfunden, dass sie die Kameras nicht anfassen und direkt ausprobieren können. Ein Zwischenweg ist hier gefragt.

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Fotografie und Kunst – der Hochzeitsfotograf für perfekte Hochzeitsfotos

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HochzeitsfotoProfessionelle Hochzeitsfotos sind zur Erinnerung an die Hochzeit als den schönsten Tag im Leben des Brautpaars unerlässlich. Der Hochzeitsfotograf hat einen besonderen Blick, um das Brautpaar perfekt ins richtige Licht zu rücken und vor dem idealen Hintergrund zu platzieren. Der schönste Tag im Leben des Brautpaars wird mit ganz besonderen Impressionen auf den Hochzeitsfotos festgehalten. Mit einem edlen Bilderrahmen werden die Hochzeitsfotos zu wundervollen Kunstwerken, die aufgestellt oder aufgehängt werden können.

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panorama checkpoint charly winkelewski

Ein Panorama kann eine Rundsicht, ein Rundblick, ein Rundgemälde, ein Rundfoto oder eine 360-Grad-Ansicht sein.

  • Welche Technik steht heute aber eigentlich dahinter?

  • Welche Ausstattung wird benötigt?

  • Welches Know-How wird benötigt?

  • Welche Möglichkeiten bietet die moderne Panoramatechnik?

Dieses Tutorial soll diese Fragen Schritt für Schritt beantworten und darüber hinaus einen Einblick und eine Evaluierung in ein ausgewähltes Techniksortiment geben.


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Was ist Panoramafotografie?

Der irische Maler Robert Barker meldete im Jahr 1787 eine neue Maltechnik zum Patent an. Er nannte das neue Format seiner Technik, ein Gemälde auf die Innenseite eines runden Gebäudes rundum zu malen, Panorama. Seit jeher ist eine Menge Zeit verstrichen und die Technik wurde von der Camera obscura, der Fotografie bishin zu moderner digitaler Aufnahme und Bearbeitungstechnik stetig adaptiert und weiterentwickelt. Panoramen sind heutzutage aber keinesfalls auf den Bereich des Bildes bzw. Gemäldes zu reduzieren: Sie verleihen Homepages ein gewisses etwas und finden in der Architektur, in Firmenwerbung oder Produktpräsentationen eine große Verwendung.

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Einige Panoramaexemplare Robert Barkers können Sie hier einsehen:

http://www.exeter.ac.uk/bdc/collections/panorama_london.shtml

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1.2 Single-Row vs. Multi-Row

Zunächst unterscheidet man innerhalb der Panoramatechnik in sog. Single-Row und Multi-Row Technik.

Wenn Sie analog arbeiten verwenden Sie DIA- oder Negativmaterial.

analog

Bei digitaler Aufnahmetechnik - in der folgenden Dokumentation wird dies der Schwerpunkt sein - werden Einzelaufnahmen per Software zusammengesetzt. Diese Zusammensetztechnik nennt man stiching.

Zwei Techniken sind hierbei dominant:

• Single-Row

single

Bei dieser Technik wird eine ganze Reihe von Einzelbildern aufgenommen. Jedes Einzelbild überlappt zu einem bestimmten Teil mit den „Nachbarbildern".

Der Vorteil dieser Technik ist ganz klar, dass hierfür kein spezielles Equipment benötigt wird; hier kann fast jede Kamera und jedes Objektiv genutzt werden. Allerdings empfiehlt sich hier ein Panorama-Stativkopf.

• Multi-Row

multi

Diese Technik ist abhängig vom Bildwinkel des Objektiv: Es werden eine große Anzahl von Einzelbildern benötigt, wodurch zudem eine höhere Auflösung des Gesamtbildes erzielt wird. Auch hier müssen die Einzelbilder überlappen.

Dabei können sphärische sowie zylindrische Panoramen entstehen, dies ist abhängig von Anzahl der Bildreihen.

Auch für diese Technik wird kein spezielles Equipment benötigt und somit kann nahezu jede Kamera und jedes Objektiv genutzt werden. Der Einsatz eines Stativkopfes, der die horizontale sowie vertikale Ausrichtung des Nodalpunktes zulässt, ist hier erforderlich.

Schwierig stellt sich bei dieser Technik die Aufnahme von bewegten Objekten dar, da sie nicht vollständig abgebildet werden können.

1.3 Formate

Zylindrische (cylindrical) Panoramen finden eine große Verwendung im Internet. Die horizontale Bildreihe bietet eine Schwenkrichtung bis 360°, ist in der vertikalen hingegen auf 120° begrenzt. Dieses Format ist neben dem Ein satz im Web, ideal für den Printbereich, wenn der obere und untere Bereich des Bildes nicht so wichtig ist.

Sphärische (spherical) Panoramen ermöglichen eine horizontale (bis 360°) wie vertikale (bis 180°) Blickfreiheit. So ergibt sich ein Seitenverhältnis von 2:1. Die Kugelförmigkeit bewirkt, dass sich der Betrachter im Zentrum bewegt und deswegen im Mittelpunkt steht. Er nimmt den Bildaussschnitt unverzerrt wahr. Das Format eignet sich im Web besonders für eine Quicktime-Darstellung.

Kubische (cubical) Panoramen ähneln optisch den sphärischen, wenngleich hier eine kubische (Würfel-Form) anstatt einer kugelförmige Projektion verwendet wird. Hier werden sechs quadratische Bilder gespeichert, die Seitenflächen zu einem Würfel zusammengefügt. Die Kanten scheinen durch die Verzerrung zu verschwinden.

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1.4 Produktion

Bevor man sich mit dem benötigten Equipments zum Herstellen von Panoramen beschäftigt, sollte man sich bewusst machen, welche Schritte insgesamt notwendig sind: Die Aufnahme kann mit einer normalen Spiegelreflexkamera geschehen - oder eben am bequemsten mit einer speziellen Panoramakamera (analog oder digital). Mit einer normalen Kamera müssen zunächst mehrere Einzelbilder aufgenommen werden, die in einem bestimmten Maß überlappen. Hierfür wird die Kamera innerhalb von 360° und eines bestimmten Winkels weitergedreht.

Eine spezielle Panoramakamera dreht sich während der Aufnahme einmal um sich selbst. Hierbei sind zylindrische, kubische nd sphärische Panoramen möglich, abhängig davon, welches Objektiv verwendet wird. Nach der Aufnahme werden die Bilder mit einer speziellen Stitching-Software zusammengefügt und ergeben im Resultat ein Panoramabild - je nach Projektionstechnik in einem zylindrischen, sphärischen oder kubischen Format.

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2 Technik

Eine kleine Auswahl von Kameras soll einen Über- und einen ersten Einblick in die Kameratechnik der Panoramafotografie geben.

2.1 Kamera

Klicken Sie einfach auf das folgende Bild:

click

 

Seitz

In Folge der in den letzten Jahren vermehrt digitalen Ausrichtung des Marktes, werden die Modelle 28-220 und 220 VR der schweizer Firma Seitz Phototechnik nach einer letzten Produktion ab 2009 eingestellt.Technische Unterstützung, Service, Reparatur und Zubehör sollen für die Seitz-Filmkameras aber weiterhin verfügbar sein. Hier eine kurze Hommage an die zukünftigen „Klassiker".

Klicken Sie einfach auf das folgende Bild:

thumb_28_220_4

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2.2 Zubehör

2.2.1 Basisausrüstung

Um ein digitales Panorama ohne Schwierigkeiten zu erzeugen, ist ein parallaxefreies Drehen der Kamera erforderlich. Die Voraussetzung dafür ist der Einsatz der Digitalkamera auf einem Panoramakopf in Verbindung mit einem Stativ. Die Einzelbilder werden daraufhin mittels einer Stitchsoftware auf dem PC zusammengefügt.

 

Hier ein Beispiel für eine Equipmentzusammenstellungausruestung.jpg

• Digitalkamera (Canon EOS 400D, Objektiv 10-22 mm)

• Novoflex Panorama-VR-System

• 1) Panoramaplatte

• 2) Einstellschlitten Castel-Q

• 3) Winkelschiene Q=Plate

• 4) Wasserwaage für Blitzschuh

 

• Kugelkopf oder 3D-Neiger (Empfehlung)

• Stativ

• PC

• Stitchsoftware

(Empfehlung Panoramafactory oder PTGUI)

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2.2.2 Parabolspiegel

 

parabol_oneshot.jpg

Die gekrümmten Spiegel werden mit einem Adapter auf das Objektiv aufgesetzt. Horizontaler Bildwinkel bis 100°. Bei der One-Shot-Technik wird nur ein Bild aufgenommen, welches stark verzerrt wirkt. Dieses muss mit einer speziellen Software (z.B. PhotoWarp) entzerrt werden.

www.kaidan.com

Preis: 550 EUR

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2.2.3 Panoramaköpfe

Panoramaköpfe sind sind spezielle Stativköpfe für die Panoramafotografie. Sie dienen vor allem der Möglichkeit den Nodalpunkt exakt einzustellen und um die Kamera um den Nodalpunkt zu drehen.

Artvera hat einige Panoramaköpfe von Novoflex und Manfrotto getestet, klicken Sie einfach auf die folgenden Bilder:

Novoflex Manfrotto

 

color-bg-element Testberichtzusammenfassung Manfrotto

+ massive Qualität, sehr stabil (auch geeignet für schwere Kameras über 1 kg)

+ rastbarer Drehteller

+ abgestimmt auf Manfrotto-Stative

- sehr schwer

- etwas teurer

 

color-bg-elementTestberichtzusammenfassung Novoflex

+ sehr leicht

+ stabil für das geringe Gewicht

+ sehr mobil bzgl. Abmessungen

+ besonders geeignet für Reisen oder Fototouren

+ ergonomisch geformt

+ etwas günstiger

- ungeeignet für schwere Kameras (über 1 kg)

- lange Lieferzeiten/ Verfügbarkeit

- kein rastbarer Drehteller

 

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2.2.4 Automatischer Panoramakopf

Seitzseitz_aut

Ein automatischer Panoramakopf ist äußerst praktisch für das Stitchen von digitalen Panoramas in den Formaten:

- zylindrisch

- sphärisch

- kubisch

Voll-automatischer VR Drive Motor mit sehr hoher Präzision, was das perfekte Positionieren für die Aufnahme ermöglicht - ideal für digitale Panoramas mit hoher Auflösung. Ein solider VR Drive Kopf dient zur Fixierung der Digital-Kamera. Der Kopf funktioniert mit allen Kameras mit elektronischem Auslöser.

Die Verbindung vom VR Drive zur Digital-Kamera wird mit einem elektronischen Auslösekabel ermöglicht im Nodalpunkt nach oben und nach unten zu schwenken, was ideal für Multi- Row Aufnahmen ist.

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2.3 Software

Mittlerweile sind unzählige Stitching Programme erhältlich. Im Folgenden sollen einige wenige, gute und snnvolle Programme vorgestellt werden, die Artvera getestet hat.

Das Programm Adobe CS3 verfügt über eine gute Panorama- Funktion. Adobe CS4 bietet mit Photomerge zahlreiche Funktionen an, mit der schnell und unkompliziert Panoramen zusammengestzt werden können. Panoramafactory und PTGUI haben sich in unseren Test ebenfalls als sehr gut erwiesen.

Panoramafactory stellt sich für „einfache" Panoramen als vorteilhaft heraus, da es ingesamt performanter wirkt und etwas anwendungsfreundlicher ist.

PTGUI ist deutlich professioneller, anspruchsvoller und findet deswegen im Expertenbereich Verwendung. Das Programm PTGUI ist aus den „Dersch-Tools" hervorgegangen, die über Jahre hinweg als „Referenz" für Panoramasoftware galten, allerdings durch die eher kryptische und parametrisierte Bedienung mit hoher Einarbeitungs- und Verarbeitungszeit, eher Benutzerunfreundlich.

PTGUI zeigt ein neues Gesicht und wurde in den genannten Punkten völlig neu überarbeitet und ist heute ein Anwendungsfreunldiches und professionelles anspruchsvolles Programm zugleich.

 

color-bg-element Testberichtzusammenfassung PTGUI

Website: http://www.ptgui.com

PTGUI 7.2.: 79 EUR

PTGUI 7.2. PRO: 149 EUR

 

ptgui_1

  • sehr guter Stitcher
  • volle Kontrolle über den gesamten Prozess
  • Oberfläche schnörkellos-funktional
  • Pro-Version: HDR, Tonemapping
  • Export in alle gängigen Formate inkl.QTVR
  • Fisheye-Panoramen funktionieren
  • Multi-Row-Panorame Funktion
  • Ebenen-Ausgabe für Photoshop
  • 16 Bit Workflow
  •  

  • nur englische Version
  • relativ kompliziert, trotz Automatik und Wizzard

Neue Version 8.2.2

siehe http://www.ptgui.com/versionhistory.html

 

color-bg-element Testberichtzusammenfassung Panorama Factory

Website: http://www.panoramafactory.com

von: Smoky City Design

Panorama Factory 4.5: 69,95 $ ( EUR 51,10)

pan_fac_1

  • guter Support bzgl. neuer Kameramodelle und Objektive
  • relativ einfach zu bedienen, sehr guter Assistent
  • sehr guter Stitcher
  • volle Kontrolle über den gesamten Stitch-Prozess
  • Export in alle gängigen Formate inkl. QTVR
  • Ebenen-Ausgabe für Photoshop (wichtig für bewegte Objekte)
  • deutsche Sprachversion

 

 

3 Aufnahme

3.1 Beachtenswert

Vor und während des Aufnehmens von Einzelbildern für ein Panoramaformat sind einige Dinge zu beachten, die im Folgenden kurz erläutert werden.

3.2 Panoramakopf-Justierung

Ein Panoramakopf ermöglicht das Drehen der Kamera um den Nodalpunkt. Der Nodalpunkt ist dabei vom Objektiv bzw. der verwendeten Brennweite abhängig. Bei Zoomobjektiven bspw. wandert dieser Punkt bei höherer Brennweite in Richtung Sensor. Wenn die optische Achse genau durch den Nodalpunkt verläuft, hat dies keinem Parallaxeneffekt beim Schwenken zur Folge und es kommt zu keiner Positionsveränderung zwischen Vorder- und Hintergrund.

Klicken Sie einfach auf das folgende Bild

click

 

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3.3 Tricks und Tipps

3.3.1 Spiegelreflexkamera

Das sollten Sie beachten

spiegelreflex_g2

  • Nehmen Sie ihre Bilder immer im manuellen Modus auf und führen Sie möglichst einen manuellen Weißabgleich durch..
  • Verwenden Sie kein Polfilter, da diese zu Vignettierung führen kann.
  • Arbeiten Sie im manueller Fokus - verwenden Sie KEINEN Autofokus
  • Nutzen Sie möglichst eine kleine Blende bei Tageslicht (ab Blende 16)
  • Bei Dämmerung nehmen Sie eine mittlere Blende; die Tiefenschärfe relativiert sich durch Langzeit
  • Nehmen Sie nicht die kleinste ISO-Zahl bei Dämmerungslicht, der Schwenk daurt sonst zu lange.
  • Beachten Sie die horizontale Ausrichtung (welche zudem abhängig von der Stitch-Software ist)
  • Bei der Belichtungsmessung sollten Sie immer an der hellsten Stelle messen. Ein Aufhellen ist möglich (automatisch über Stitch-Software), bei Überbelichtungen gehen allerdings Bildinformationen unwiederbringlich verloren
  • Von der Verwendung von RAW wird abgeraten- meistens reicht der Speicherpuffer für einen zügigen Schwenk bei hoher Überlappung (besonders bei DRI) nicht aus.
  • Die Verwendung eines abnehmbaren Tragegurtes ist sinnvoll, da sich beim Schwenk der Gurt verhaken kann und ggf. blockiert.
  • Merken Sie sich: Lieber zuviel Überlappung als zu wenig = ca. 20 Aufnahmen bei 16mm

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3.3.2 Objektive

Das sollten Sie beachten

objektiv_g1_2Die Wahl des Objektivs ist abhängig von der Verwendung (sphärisch oder zylindrisch), vom Cropfaktor der Kamera, von der Aufnahmesituation (bewegende Objekte) und letztendlich auch vom Geschmack.

 

 

Es reichen ca. 3-4 Aufnahmen eines 8mm Objektivs (Vollformat) für 360° und es werden mind. 10 Aufnahmen für 16 mm. benötigt. Das Panorama wird kürzer bei Verwendung eines Fisheyes und breiter bei Verwendung von längeren Brennweiten.

Breitere Panoramen wirken natürlicher für Prints!

Empfehlung: ca. 16mm (Vollformat), entspricht 10mm bei Cropfaktor 1,6

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3.3.3 Motiv

Das sollten Sie beachten
  • Panoramaaufnahmen sollten immer im Voraus geplant sein - dies besonders bei Prints wichtig!
  • gegebenenfalls das Motiv vorerkunden - wichtig bei Dämmerungsaufnahmen: 'blaue Stunde' vorher ermitteln
  • immer einen Testschwenk vornehmen
  • schwierige „Stitching-Objekte" möglichst nicht „teilen"
  • oder aber große Überlappung = viele Aufnahmen erstellen
  • lassen Sie ausreichend „Luft" im oberen Motivbereich: bei Leinwandprints werden die Ecken meist umgebogen
  • wenn möglich IMMER die Aufnahmen im Uhrzeigersinn erstellen. Dies erleichtert anschließend die Bearbeitung.
  • möglichst keine bewegten Motive fotografieren, der Bearbeitungsaufwand hierfür ist enorm.
  • die Ausgabe aus Stitching-Software sollte in Ebenen geschehen und „Geisterobjekte" sollten in Adobe CS herausgenommen werden
  • bei HDR-Aufnahmen möglichst keine Lichtspurenvon Autos aufnehmen
  • bei der Panoramagestaltung bewusst nahe Objekte „einbauen"
  • gerade (horizontale) Linien im Motiv werden zu gebogenen Linien - diesen Effekt, wenn gewünscht, bewusst einsetzen.

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3.3.4 DRI

Dynamic Range Increase (DRI) ist ein Bildbearbeitungsverfahren, bei dem der Dynamikumfang digitaler Aufnamen verbesser werden kann. Diese Technik eignet sich besonders für Nachtaufnahmen.

Das sollten Sie beachten

Da die Sonne im Westen untergeht gibt es nur dort einen „Blauverlauf". Es sollte immer die 2. Hälfte der blauen Stunde genutzt werden. Nicht warten, sondern „Durchfotografieren", den richtigen Zeitpunkt sieht man am Ergebnis! Nach Einsetzen der Straßenbeleuchtung geht es los...

  • Vorsicht vor Lampenreflexionen in der Linse, ggf. abschatten
  • FÜR DRI: die Belichtungsreihen (AEB)-Funktion der Kamera nutzen
  • (mind. 3 Aufnahmen)
  • Zählen nicht vergessen
  • Über Timer wird automatisch ausgelöst - Nachteil: es dauert... (ggf. auf 2 Sek. Stellen)
  • Beim manuellen Verändern der Belichtung würde sich evtl. die Position der Kamera verändern
  • 2/3-Stufen wählen bei der AEB-Funktion
  • Der höchste Wert entspricht der richtigen Belichtung am hellsten Punkt
  • Achtung! DRI ist ein „Batteriefresser" + „Speicherfresser" - IMMER VORHER einen vollen Akku einsetzen und Ersatzbatterie + Ersatzkarte mitnehmen

Stitching und DRI:

  • Erst DRI, dann Stitchen (Ausnahme PTGUI PRO)
  •  

    Vorgehensweise bei der Aufnahme

     

    • Aufbau Panoramakopf mit Nodalpunkt
    • Ausmessen der Belichtungswerte auf die hellste Stelle
    • Nutzung der Bracketing-Funktion der Kamera/ Belichtungsreihenautomatik (AEB)
    • Einstellen auf 2/3-Stufen (AEB) - Kamera abhängig (ggf. 1 o. 2 Stufen)
    • Manueller Belichtungsmodus wählen
    • Belichtung so korrigieren, dass der höchste Bracketingwert auf „0" steht
    • anstatt eines Einzelbildes müssen jeweils 3 Bilder in einer Stellung des Panoramakopfes erstellt werden

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    3.3.5 Leuchtturmtechnik

    Mit ein wenig Übung sind Panoramen auch ohne teure Hilfsmittel herzustellen:

    Potsdamer_Platz_Remake_-_manuell

    Das sollten Sie beachten

    „Man dreht sich wie ein Leuchtturm"

    Landschaftsmotive sind im Allgemeinen relativ anspruchslos. Architektur ist schwieriger!

    • bei Architukturpanoramen: nahe vertikale Linien möglichst vermeiden!
    • die Aufnahme sollte möglichst hochkant und zahlreich erfolgen mit hoher Überlappung
    • schnell drehen „aus einem Guss"
    • bei hoher Frequenz der Aufnahmen ggf. RAW ausschalten
    • unbedingt Ausrichtung am Horizont mithilfe der Fokussiermarken oderdem Fokussierring im Sucher
    • das Drehen vorher mehrfach „trocken" üben!
    • auch hier manueller Modus: manuelle Blende / Zeit nach dem hellsten Punkt ausmessen und einstellen

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    4 Finalisieren

    4.1 Druck, Ausbelichtung, Rahmung

    Von dem Selbstdruckverfahren rät artVera dringend ab!

    Diverse Tintenstrahler (Tischdrucker v. Epson,Canon etc.) verfügen über einen Papierrollenhalter Papierrollen und Tinte sind allerdings ziemlich teuer. Das Hauptproblem ist, dass die Software für den Druck auf Papierrollen meist nicht geeignet ist (Corel Draw geht), die Tinte während des Drucks ausgeht und der Druck mehrere Stunden dauern kann. Deswegen empfehlen wir einen Dienstleister aufzusuchen.

    Druck über Dienstleister

    Sie haben die Auswahl zwischen Leinwanddrucken, welche verhältnismäßig preiswert sind, Tintenstrahldruck (Nachteil: teure Rahmen in großen Formaten oder bspw. Kalender/ Buchdruck

    Ausbelichtungen

    Sie können Ihre Panoramen auch bei diversen Anbietern ausbelichten lassen:

    Bilderrahmen

    • perfekt für Panoramen ist bspw. der Rahmen Nielsen Classic im Pano-Format 50 x 100 cm, der mit passendem Passepartout mit Ausschnitt für 25 x 75 cm bei AllesRahmen.de erhältlich ist

    Der Vorteil einer Rahmung liegt, neben des stilsicheren Aussehens, ganz einfach darin, dass Sie Panoramen öfters wechseln können, zudem ist diese Lösung recht preiswert.

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    4.2 Internet und Präsentationsformen

    Panoramen eigenen sich perfekt für das Design einer Homepage, z.B. als Homepage Header oder als normale Präsentation im Internet, als Animation für unterschiedliche Viewer oder Programme zumeist für die Präsentation von Kugelpanos.

    Weitere kompatible Formate.

    • Apple Quicktime
    • Java Applets/ Java
    • Flash (ab Version 9)
    • Shockwave

     

    Kommerzielle Präsentation

    Panoramaaufnahmen finden zudem eine rege Abnahme für kommerzielle Präsentationen, bspw. in Hotels, bei Immobilienmaklern, Architekten u. Gutachtern oder bei Firmenpräsentationen.

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    Quellen:

    JACOBS, Corinna: Digitale Panoramen. Tipps, Tricks und Techniken für die Panoramafotografie. Mit 179 Abbildungen und CD-ROM. Axel Springer Verlag. Heidelberg 2004.

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